Bernhard Heinzlmaier: Österreich, ein Biotop der Israelhasser und Antisemiten

Österreich ist ein antisemitisches Land. Das Land unterteilt sich in zwei Gruppen - Bernhard Heinzlmaier über die Israelhasser in unserem Land.

Foto: Netzwerk Winter

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Österreich ist ein antisemitisches Land. Das Land unterteilt sich in zwei Gruppen. Die eine weiß, dass sie antisemitisch ist und agiert ihren Judenhass offen aus, die andere weiß es nicht und versteckt die unbewusste Abneigung gegen Juden hinter der moralischen Empörung über Gräueltaten der IDF, die Hamas-Propagandisten frei erfunden haben.

Die Kriegsführung ist heute hybrid. Sie findet nicht nur auf den Schlachtfeldern statt, sondern auch in den Medien. Den Medienkrieg hat Israel längst verloren. Vor allem deshalb, weil die westlichen Intellektuellen, die die PR- und Werbebranche kontrollieren und die Kunst- und Kulturszene beherrschen, fast geschlossen hinter der klerikal-faschistischen Hamas stehen. Unbewusste Israelfeinde und offene Hamas-Freunde finden sich auch im ORF.

Zuletzt hat der Spitzen-Anchorman Armin Wolf den Präsidenten der Israelischen Kultusgemeinde Deutsch in der ZIB 2 regelrecht gegrillt. Argumentiert hat er mit Daten des palästinensischen Gesundheitsministeriums, das unter der Kontrolle der Hamas steht und mit solchen der UNO, die Israel zwischen 2006 und 2024 106-mal wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilt hat. Das klerikal-faschistische Horror-Regime in Teheran lediglich 15-mal und Russland gar nur sechsmal.

Die Dämonisierung Israels und die bewusste Ungleichbehandlung des jüdischen Staates sind international verbindliche Merkmale des Antisemitismus. So gesehen hat Wolf mit Hamas-Daten und den Einschätzungen einer antisemitischen internationalen Organisation um sich geworfen, um Deutsch in die Knie zu zwingen. Einen Juden mit Feindnarrativen zu beschießen, hat bisher vor allem den umstrittenen Nahostkorrespondenten des ORF Karim El-Gawhary ausgezeichnet. Offenbar greifen nun dessen antiisraelische Affekte auf die gesamte ZIB-Redaktion über.

Dass die israelische Regierung der UNO nicht mehr vertraut, ist schon alleine aufgrund der antisemitischen Spruchpraxis des UN-Menschenrechtsrates nachvollziehbar. Hinzu kommt, dass Mitarbeiter der UNRWA erwiesenermaßen am Massaker des 7. Oktober beteiligt waren, im Zuge dessen über tausend Juden ums Leben kamen und fünftausend verletzt wurden. Deshalb war es nur folgerichtig, dass Israel und die USA der UNRWA die Verteilung der Hilfsgüter aus der Hand genommen haben.

Anstelle dessen wird das nun von der „Gaza Humanitarian Foundation“ erledigt. Dadurch kann auch verhindert werden, dass die Hamas Lebensmittellieferungen in die Hände bekommt und diese dann am freien Markt verkauft, um mit dem Geld ihren Terror gegen Israel zu finanzieren. Die Lebensmittelverteilung durch die GHF wird von der Hamas mit allen Mitteln sabotiert. An den Grenzen von Gaza stecken hunderte Lebensmitteltransporter fest. Und das alles nur deshalb, damit die Hamas den durch sie künstlich erzeugten Hunger zu PR-Zwecken
instrumentalisieren kann.

Kommen Lebensmittel dennoch ins Land, wird deren Verteilung systematisch sabotiert, auch durch den Beschuss von Menschen, die sich um Hilfspakete anstellen.

Wo es um Israel-Feindschaft geht, ist auch Andreas Babler nicht weit

Alle Lügengeschichten der Hamas und ihrer westlichen Unterstützer werden von Politik und Medien bereitwillig aufgegriffen. Sie fallen auf die Lügen der Hamas herein, weil sie auf sie hereinfallen wollen. Dazu bringt sie ihr manifester oder latenter Antisemitismus. Wo es um Israel-Feindschaft geht, ist auch Andreas Babler nicht weit. In seiner Jugend glühender Intifada-Unterstützer und Organisator israelfeindlicher Demonstrationen, hat er nun spontan die Hamas-Anhänger, die die Eröffnung der Salzburger Festspiele gestört haben, zu Gesprächen eingeladen.

Gleichzeitig sind Videos aufgetaucht, auf denen zu sehen ist, wie eine der Festspielstörerinnen zum antisemitischen Glastonbury-Song „Death to the IDF“ ekstatisch tanzt. So sind sie, die Menschen, mit denen sich der österreichische Vizekanzler austauschen will. Das sollte SPÖ-Wähler und SPÖ-Mitglieder zumindest nachdenklich machen.