Exekution befohlen: Israelischer Spion im Iran hingerichtet
Im Iran ist ein Mann wegen angeblicher Spionage für Israel hingerichtet worden. Das berichtete der Justiz-Informationsdienst Mizan am Mittwoch. Dem Verurteilten wurde vorgeworfen, sensible Informationen über einen iranischen Atomwissenschaftler an Israel weitergeleitet zu haben. Der Wissenschaftler war im Juni bei israelischen Luftangriffen getötet worden.
Laut Mizan arbeitete der Hingerichtete in einer „wichtigen und sensiblen Organisation“ der Islamischen Republik. Ihm wurden „Verbrechen gegen die innere und äußere Sicherheit“ vorgeworfen, die zur Destabilisierung der öffentlichen Ordnung geführt hätten. Weitere Details nannte die Justiz nicht.
Die Zahl der Hinrichtungen im Zusammenhang mit Spionagevorwürfen für Israel ist in diesem Jahr im Iran deutlich gestiegen. Allein in den vergangenen Monaten wurden mindestens acht Todesurteile vollstreckt. Die Eskalation folgt einer Welle israelischer Luftangriffe im Juni, die sich gezielt gegen hochrangige iranische Militärs und Wissenschaftler richteten. Der Iran reagierte damals mit massivem Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet.
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