NEOS-Abgeordnete legt Anrufern die Karten und rät von Dick-Pics ab
In der Sommerpause dürften die Abgeordneten der NEOS (10.400 Euro Bruttogehalt im Monat) zu viel Tagesfreizeit haben: Die Parlamentarierin Henrike Brandstötter stellte ein Video ins Netz, das sie beim Kartenlegen als "Medium" zeigt - dabei beantwortet die Politikerin Anfragen von Fake-Anrufern.
Bei diesen eher ungewöhnlichen Telefon-Anfragen wird auch ein Mann besonders doof dargestellt: Der Fake-Anrufer fragt tatsächlich, ob er nach dem ersten Date seiner neuen Freundin ein Dick-Pic schicken soll - also ein Foto von seinem Genitalbereich. Henrike Brandstötter antwortet dann empört, dass er dies nicht machen soll, weil ihm sonst eine Haftstrafe drohe.
Ein weiterer Anrufer will dann wiess, was mit seinem Sohn "nicht in Ordnung" sei, weil der trage Nagellack. Die NEOS-Politikerin sagt dazu nur: "Mit ihm ist alles in bester Ordnung."
Der Video-Clip wird mittlerweile auf X kritisch kommentiert. Ein User schreibt dazu: "Oider, die NEOS drehen am Rad." Und ein anderer meinte dazu: "Das glaubst ja echt nimmer."
Henrike Brandstötter (50) ist seit dem 23. Oktober 2019 Mitglied des österreichischen Nationalrats. Die langjährige Journalistin, Autorin und Kommunikationsexpertin engagiert sich schwerpunktmäßig in den Bereichen Medien- und Netzpolitik, Frauen & Gleichbehandlung, Entwicklungszusammenarbeit, LGBTIQ und Start-ups.
Zuvor war Brandstötter von 2015 bis 2020 Bezirksrätin im Wiener Gemeindebezirk Wieden – dort führte sie die NEOS als Klubobfrau. Seit ihrer Wahl in den Nationalrat war sie maßgeblich an den Koalitionsverhandlungen beteiligt — insbesondere im Bereich Medienpolitik, wo sie systematische Interessenkonflikte im ORF-Stiftungsrat öffentlich thematisierte.
Brandstötter setzt sich für unabhängigen Journalismus ein und fordert staatliche Maßnahmen zum Schutz von Medienschaffenden vor Gewalt und Desinformation.
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