Jetzt will sogar Superman für Trump Illegale abschieben

Dean Cain war in den 1990er-Jahren der Inbegriff des amerikanischen Helden. In der Kultserie „Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark“ verkörperte er den Mann aus Stahl, der sich für Gerechtigkeit und das Gute einsetzt. Nun will Cain wieder in Uniform auftreten – diesmal nicht als Serienheld, sondern im realen Einsatz für die US-Einwanderungsbehörde ICE. Sein Ziel: die Unterstützung von Donald Trumps Abschiebepolitik.

Wie der 59-Jährige in einem Interview mit dem Trump-nahen Sender Fox News erklärte, steht er kurz davor, offiziell als ICE-Agent vereidigt zu werden. Zwar sei er bislang als Hilfssheriff und Reservepolizist tätig gewesen, doch jetzt wolle er sich aktiv bei der US-Einwanderungsbehörde engagieren. „Ich habe ein Rekrutierungsvideo veröffentlicht, und die Reaktionen waren überwältigend“, sagte Cain. „Ich habe mit einigen ICE-Beamten gesprochen und möchte so schnell wie möglich vereidigt werden.“

In einem Instagram-Video warb der Schauspieler offen für Trumps Abschiebestrategie. Er lobte den früheren US-Präsidenten für dessen harte Haltung gegenüber illegaler Migration und betonte, dass dank Trumps Politik bereits zahlreiche Schwerverbrecher – darunter Terroristen, Mörder und Sexualstraftäter – festgenommen und abgeschoben worden seien. „Sehr gefährliche Menschen sind nun nicht mehr auf den Straßen“, so Cain.

Der Superheld und sein neues Cape

Der Schauspieler sieht sich dabei nicht nur als Unterstützer, sondern als aktiver Mitstreiter in einem politischen Kampf. „Ich habe Trump gewählt, weil das Einwanderungssystem in den USA kaputt ist“, erklärte er bei Fox News. Die Vereinigten Staaten müssten das Recht haben, ihre Grenzen zu kontrollieren – und genau das wolle er nun mit seiner Arbeit für ICE umsetzen.

Ziel sei die Entfernung von Millionen illegaler Migranten aus dem Land. Für diesen Zweck hat der Kongress bereits zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt, um neue ICE-Agenten anzuwerben und auszubilden.

Dean Cain könnte somit bald nicht nur symbolisch, sondern tatsächlich wieder in Uniform auftreten – als Ex-TV-Held, der Trumps Abschiebeapparat mit vorantreibt. Kritiker werfen ihm vor, damit seine Popularität aus der Fernsehzeit zu missbrauchen, um eine radikale Migrationspolitik zu legitimieren. Befürworter hingegen feiern ihn als Patrioten, der nicht nur redet, sondern handelt.

Ob der frühere Superman tatsächlich bald in offizieller Mission tätig wird, ist derzeit noch offen. Fest steht jedoch: Sein Engagement sorgt bereits jetzt für Aufsehen – nicht nur in Hollywood, sondern weit darüber hinaus.