US-Justizministerium: 50 Millionen Euro Kopfgeld auf Nicolás Maduro

ie US-Regierung hat die Belohnung für Hinweise zur Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro auf 50 Millionen Dollar verdoppelt. Wie US-Justizministerin Pam Bondi am Donnerstag erklärte, richten sich die Ermittlungen gegen Maduro wegen mutmaßlicher Zusammenarbeit mit internationalen Verbrechernetzwerken.

In einem auf der Plattform X veröffentlichten Video beschuldigte Bondi den venezolanischen Präsidenten der Kooperation mit dem berüchtigten Tren-de-Aragua-Kartell sowie dem mexikanischen Sinaloa-Kartell. Bereits im Januar hatte Washington eine Belohnung von 25 Millionen Dollar ausgesetzt – nun wurde die Summe verdoppelt.

Eine offizielle Reaktion aus Caracas blieb zunächst aus. Die venezolanische Regierung weist in der Regel alle Vorwürfe aus Washington kategorisch zurück.

Bereits im Jahr 2020 hatte die damalige US-Regierung Anklage gegen Maduro wegen „Drogenterrorismus“ erhoben. Der Vorwurf: Beteiligung an der Einfuhr großer Mengen Kokain in die USA.

Die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern gelten seit Jahren als zerrüttet. Nachdem die USA Maduros umstrittene Wiederwahl 2019 nicht anerkannten, brach Venezuela die diplomatischen Beziehungen ab. Es folgten harte Sanktionen und ein Ölembargo gegen das südamerikanische Land.

Credit: US Justizministerium