Kanzler Stocker: Kein Geld, dafür Probleme - und Kurz lauert
Die Lage ist trist, die Umfragewerte desaströs. In der jüngsten Kanzlerfrage stolpert der amtierende Regierungschef bei 13 Prozent herum, während Herbert Kickl auf bereits 30 % kommt. Immerhin: Christian Stocker (65) ist noch einige Prozentpunkte vor dem noch unbeliebteren Vizekanzler - Andreas Babler (SPÖ) wollen derzeit nur 10 Prozent der Österreicher als Kanzler. Er liegt gleich auf mit der auf allen Social-Media-Plattformen täglich beschimpften NEOS-Chefin, die in ihrem Außenministerium versucht, einen deftigen Porno- und Sicherheits-Skandal eines ÖVP-nahen Ex-Botschafters abzuwettern.
Der Bundeskanzler hat auch wenig Hoffnung auf Besserung: Das beschlossene EU-Defizitverfahren wird ab Sommerende erst so richtig spürbar für alle Österreicher sein, Brüssel wird noch viel härtere Sparmaßnahmen verlangen. Damit fehlt Geld für eine Politik der Gestaltung, der Innovation - ohne Budgetmittel lässt sich die Wirtschaft nicht entlasten, damit explodiert die Arbeitslosigkeit weiter, die Zahl der Firmenpleiten wird weiter steigen.
Und große Projekte werden auf Monate verschoben: Österreich wird erst zum Jahresende einen Industrieplan bekommen. Dafür wurde rasch geregelt, dass die Essenszusteller mit ihren E-Rollern nicht mehr am Radweg fahren dürfen. Oder, dass Jungkabarettisten ein staatliches Stipendium erhalten.
Die Nation geht wenigstens lachend in den Untergang.
Ebenso katastrophal ist die Performance von Christian Stocker und seinem Innenminister Gerhard Karner beim Thema unkontrollierte Massenzuwanderung: Anstatt endlich die Grenzen zu schützen und die noch immer hunderten Zuwanderer aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, etc. abzuweisen, werden den mit Steuergeld-Millionen dressierten Mainstream-Medien migrationspolitische Show-Einlagen präsentiert - ein bisserl weniger Familiennachzug, ein paar harte Worte gegen kopftuchtragende Kinder, ein einziger abgeschobener Syrer. Das ist es. Und wenn dieses Nichtstun von Karner und Stocker dann doch irgendwann nach dem 57. Messermord und fünftem Terroranschlag islamistischer Gewalt-Importeure kritisiert wird, heißt es: "Wir brauchen eine gesamteuropäische Lösung."
Herbert Kickl zieht ihm davon, Kurz droht als Ersatz-Kanzler
Vielleicht weiß Christian Stocker ja selbst, wie chancenlos er bei dieser Gesamtlage ist: Herbert Kickl zieht vorne weg - er gilt in dieser Republik als einziger, dem noch die Rettung dieses Landes zuzutrauen ist.
Und hinter Stockers Rücken bastelt vermutlich schon Sebastian Kurz recht eifrig an seinem politischen Comeback und einer Übernahme des Kanzleramts: Diese These stützen die vielen Interviews, die der jüngste Ex-Kanzler Österreichs aktuell wieder eifrig gibt - und vielleicht auch sein Wunsch, dass er für seine persönliche Sicherheit ganz gerne wieder staatlichen Schutz hätte.
So wird in Wiens Society viel darüber gesprochen, dass im arabischen Raum einige Ex-Geschäftspartner nicht wirklich gut auf Sebastian Kurz zu sprechen seien. Es soll um einen ziemlich hohen Millionenbetrag gehen, der von diesen Investoren kurz vor den Signa-Pleite an den mittlerweile inhaftierten René Benko überwiesen worden ist. Sebastian Kurz hätte für die Vermittlung dieses Investments ebenfalls einen Millionenbetrag erhalten. Wie blog.at-Informanten berichten, reist Sebastian Kurz angeblich bei Flugreisen mit zwei Bodyguards, aber noch immer Economy.
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