WEF spricht Klaus Schwab von Vorwürfen frei

Der Verwaltungsrat des Weltwirtschaftsforums (WEF) hat Gründer Klaus Schwab von Vorwürfen finanziellen und ethischen Fehlverhaltens entlastet. Nach einer „gründlichen Prüfung aller Fakten“ gebe es keine Hinweise auf erhebliches Fehlverhalten, teilte das Forum am Donnerstag mit.

Die Untersuchung war im April eingeleitet worden, kurz nach Schwabs Rücktritt als WEF-Vorsitzender. Auslöser war ein Hinweisgeber, nachdem das „Wall Street Journal“ über mögliche Unregelmäßigkeiten berichtet hatte. Dabei ging es unter anderem um angebliche Veruntreuung von WEF-Mitteln sowie Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Umgang mit sexueller Belästigung innerhalb der Organisation. Schwab ließ die Anschuldigungen über einen Sprecher zurückweisen.

Das WEF räumte nun „kleine Unregelmäßigkeiten“ ein, die aus verschwommenen Grenzen zwischen Schwabs persönlichen Beiträgen und Vorgängen des Forums entstanden seien. Diese seien jedoch Ausdruck seines „tiefen Engagements“ und kein Hinweis auf absichtliches Fehlverhalten.