Hurrikan „Erin“ nimmt Kurs auf die Bahamas
Der mächtige Hurrikan „Erin“ wütet weiter in der Karibik und hat bereits in Puerto Rico schwere Überschwemmungen verursacht. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Stundenkilometern zieht der Sturm nun in Richtung der Bahamas. Auch auf den Turks- und Caicosinseln, in Haiti und der Dominikanischen Republik warnen die Behörden vor sintflutartigen Regenfällen und weiteren Überflutungen.
Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums wird „Erin“ Mitte der Woche zwischen der Ostküste der USA und den Bermuda-Inseln hindurchziehen. Ein direkter Landfall auf dem amerikanischen Festland gilt derzeit als unwahrscheinlich. Dennoch sprechen die Meteorologen von einer erheblichen Gefahr: Küstengebiete könnten von gefährlichen Strömungen sowie bis zu sechs Meter hohen Wellen getroffen werden.
Besonders betroffen sind Inseln vor der Küste des US-Bundesstaates North Carolina. Dort wurde bereits für zwei Inseln die Evakuierung angeordnet, um die Bewohner vor den drohenden Überschwemmungen zu schützen.
Die Behörden rufen die Bevölkerung in allen betroffenen Regionen auf, die Wetterwarnungen ernst zu nehmen und sich auf mögliche Notlagen vorzubereiten. Hurrikan „Erin“ zählt schon jetzt zu den stärksten Wirbelstürmen der aktuellen Saison.
Credit: Reuters