Fans des Hamas-Terrors belagern Motorenbauer Rotax in Oberösterreich
Seit Freitagmorgen haben Palästina-Chaoten beim Motorenbauer BRP Rotax in Gunskirchen protestiert. Mitglieder des Linzer Vereins Solidarwerkstatt Österreich verschafften sich Zugang zum Firmengelände und auch zum Dach, wo sie Banner entrollten. Sie werfen Rotax vor, Drohnenmotoren an israelische Rüstungsfirmen zu liefern, die im Gazakrieg eingesetzt würden.
Das Unternehmen wies die Vorwürfe zurück. Man verkaufe Flugzeugmotoren ausschließlich über ein weltweites Vertriebsnetz und habe keine direkten Vereinbarungen mit Herstellern militärischer Drohnen, hieß es in einer Stellungnahme. Rotax betonte, dass Motoren nur für zivile Zwecke bestimmt seien. Für eine missbräuchliche Nutzung sei man nicht verantwortlich.
Die Demonstration verlief nach Angaben von BRP-Rotax friedlich, Betrieb und Mitarbeiter seien nicht beeinträchtigt worden. Gegen Mittag kündigte das Unternehmen an, dass die Behörden die Aktion auflösen würden.
BRP Rotax gehört zum börsennotierten kanadischen BRP-Konzern und lieferte im Vorjahr 86 Prozent der produzierten 310.000 Motoren an die Muttergesellschaft, die Freizeit- und Motorsportfahrzeuge herstellt.