Keinen Angelschein: Verwarnung für britischen Außenminister
Ein PR-Termin am See hätte für den britischen Außenminister David Lammy beinahe ein kostspieliges Nachspiel gehabt: Gemeinsam mit US-Vizepräsident JD Vance posierte der Labour-Politiker im Sommer beim Angeln – doch wie nun bekannt wurde, fehlte ihm die vorgeschriebene Lizenz.
Ein Sprecher Lammys musste das Versäumnis kleinlaut einräumen. Die britische Umweltbehörde beließ es jedoch bei einer Verwarnung. Bei Ersttätern, insbesondere unerfahrenen Anglern, sei dies üblich, berichtete die Nachrichtenagentur PA.
Für Lammy war es also glimpflich ausgegangen. Streng genommen droht Hobbyfischern ohne Angelschein in Großbritannien eine Geldstrafe von bis zu 2.500 Pfund (rund 2.900 Euro). Laut Außenministerium holte der Minister die Lizenz unmittelbar nach Bekanntwerden nach.
US-Vizepräsident Vance nutzte den Vorfall für einen Seitenhieb: Während bei ihm und seinen Kindern die Fische bissen, blieb Lammy erfolglos. Das „Anglerpech“ des Briten könnte so für mehr Schlagzeilen sorgen als die eigentliche diplomatische Begegnung.