US-Botschaft verurteilt Messer-Attacke auf Amerikaner in Dresden

Nach der brutalen Messerattacke auf einen 21-jährigen US-Amerikaner in einer Dresdner Straßenbahn hat die US-Botschaft in Berlin scharf reagiert. „Wir verurteilen den brutalen Angriff auf einen US-Bürger in Dresden aufs Schärfste“, teilte die diplomatische Vertretung auf X mit. Während der junge Mann versucht habe, eine Frau zu schützen, sei er „brutal angegriffen“ worden. Man fordere die deutschen Behörden auf, die Täter schnell vor Gericht zu stellen und sie „im größtmöglichen gesetzlich zulässigen Umfang“ zu bestrafen.

Zuvor hatte sich der Verletzte selbst in den sozialen Medien geäußert. Er sprach von einem massiven Migrationsproblem in Deutschland und berichtete, dass einer der Verdächtigen nur kurz nach seiner Festnahme wieder freigelassen worden sei.

Auch Richard Grenell, Sondergesandter unter US-Präsident Donald Trump, kommentierte den Fall: „Merz muss verstehen, dass die Leute die Schnauze voll haben von schwachen, woken Reaktionen.“

Nach Angaben der „Bild“-Zeitung gilt der Syrer Majd A. nicht als eigentlicher Messerstecher, soll den Amerikaner jedoch zuvor mit Faustschlägen attackiert haben. Der flüchtige Haupttäter fügte dem Opfer die schweren Schnittverletzungen zu. A. ist polizeibekannt wegen gefährlicher Körperverletzung, räuberischen Diebstahls und unerlaubter Einreise.