ÖVP kritisiert Ludwig: 78 % der Syrer leben in Wien von Sozialhilfe

"Wien ist ein Mekka für Integrationsverweigerer. Doch während sich die Stadt Wien mit den höchsten Sozialleistungen überhaupt zum Zuwanderungsmagneten Nummer Eins befördert hat, bestreitet die Wiener SPÖ dieses Faktum konsequent", kritisiert der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, die SPÖ und Bürgermeister Michael Ludwig.

Und der ÖVP-Generalsekretär sagt: "Das Problem der hohen Sozialleistungen haben inzwischen alle in Österreich erkannt – außer Wiens Sozialstadtrat Peter Hacker. Das Integrationsproblem liegt definitiv nicht an einem Mangel an Deutschkursplätzen. Denn es entspricht der erschreckenden Wahrheit, dass es aktuell in Wien fast 1000 freie/buchbare Kursplätze gibt, deren Nutzung nicht forciert wird. Dabei sitzt auch die Hälfte der Deutschkurs-Abbrecher in Wien."

Dabei sei besonders zu kritisieren, dass 78 Prozent der Syrer in Wien von der Sozialhilfe leben. Marchetti: "Es kann nicht sein, dass Menschen in unser Land kommen, ohne den geringsten Teil zu ihrer Integration beizutragen. Die Stadt Wien ist daher gefordert, jene zu sanktionieren, die ihre Integration verweigern, somit auf dem Arbeitsmarkt nicht Fuß fassen können und folglich das Sozialsystem belasten.“

„Wer keine Anstrengungen unternimmt, aktiver Teil unserer Gesellschaft zu werden und sich ordentlich zu integrieren, dem steht es frei, unser Land auch wieder zu verlassen“, sagt Marchetti. Und: „Statt mit dem Finger auf den Bund zu zeigen, sollte Stadtrat Hacker vor der eigenen Tür kehren und endlich Gegenmaßnahmen schaffen, statt Integrationsunwillige mit einem Geldregen zu belohnen.“