ÖVP attackiert Kickl - weil er Bergtouren mag: "XXL-Urlaub"

Eben selbst noch für fast drei Monate Sommerurlaub der Nationalratsabgeordneten kritisiert, schlägt jetzt die Kanzlerpartei zurück - so attackiert der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, den FPÖ-Chef: „Die Kickl-Formel: 2 Monate Bergsteigen, 1 Facebook-Video aufsagen, 0 Mal Verantwortung übernommen. Der Chef der Faulsten Partei Österreichs Herbert Kickl gibt wieder einmal Tipps direkt aus der XXL-Sommerfrische, anstatt handfest und seriös Politik für Österreich zu machen.“

Und der ÖVP-Parteimanager meint: "Bundeskanzler Christian Stocker und das Regierungsteam der Volkspartei stehen zu ihrer Verantwortung und tun das Richtige für Österreich. Unser Ziel ist klar: Mit harter Arbeit und gewissenhaften Entscheidungen wollen wir als Volkspartei im kommenden Jahr die Inflation auf 2 Prozent senken, mindestens 1 Prozent Wirtschaftswachstum erreichen und 0 Toleranz gegenüber jenen zeigen, die unsere Gesellschaft in Frage stellen.“

Außerdem kritisiert Marchetti: „Das V in FPÖ steht für Verantwortung. Nicht regieren wollen, Copy-Paste-Anfragen und Presseaussendungen im Kreis schicken, ein verfassungswidriger Untersuchungsausschuss, keine eigenen Vorschläge zu den Herausforderungen der Republik und insgeheim plant Kickl schon die Flucht nach Kärnten. Diese Performance muss ein Schlag ins Gesicht für alle FPÖ-Wähler sein."

Von einer "Flucht nach Kärnten" spricht aktuell nur die ÖVP und einige ihrer Lobbyisten - Herbert Kickl hat dies nie geplant. Der Druck auf die ÖVP aufgrund der massiven Teuerung im Land und des noch katastrophaler wachsenden Budgetlochs sowie aufgrund der täglichen Messerkriminalität in Wien und der geringen Abschiebungszahlen des Innenministers dürfte wohl extrem steigen.