Neue Umfrage: Absturz für Kanzler Merz - 62 % mit seiner Politik unzufrieden

Schwerer Schlappe für Bundeskanzler Friedrich Merz (69, CDU): Im Ranking der deutschen Politiker ist der Regierungschef auf Platz 18 abgerutscht. Nur noch 26 Prozent der Wähler sind mit ihm zufrieden. Ein neuer Negativ-Rekord.

Friedrich Mer. Foto: Christian Marquardt/NurPhoto via Getty Images

Friedrich Mer. Foto: Christian Marquardt/NurPhoto via Getty Images

Weiterhin keine positiven News für Friedrich März. Ein Publikumsliebling auf dem Berliner Polit-Parkett war der Sauerländer zwar noch nie, doch seine aktuellen Umfragewerte sind desaströs. Im aktuellen INSA-Meinungstrend für die BILD ist Merz von den abgefragten 20 Spitzenpolitikern auf Rang 18 abgestürzt. Nur der CDU-Fraktionschef Jens Spahn (45) und der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla (50) rangieren noch hinter ihm.

62 Prozent der Deutschen zeigten sich laut Befragung unzufrieden mit der Politik ihres Kanzlers, nur noch 26 Prozent stimmten ihm zu und befanden seine Arbeit für gut. So schlecht schnitt Merz noch nie ab.

Was den Kanzler besonders wurmen wird: Ausgerechnet AfD-Chefin Alice Weidel (46) ist die Gewinnerin der jüngsten Umfrage. Sie verbesserte sich auf Rang 10 und steht damit besser da als je zuvor. Acht Plätze vor dem Regierungschef. Auch andere Parteichefs rangieren klar vor Merz, etwa CSU-Chef Markus Söder (58)auf Platz 3 oder die SPD-Vorsitzende Bärbel Bas (57) auf Platz 4. Selbst FDP, Grüne und das Bündnis Sahra Wagenknecht lassen Merz hinter sich.

Es passt ins Bild: Zeitgleich erreichte die AfD ein historisches Ergebnis. Zum ersten Mal lag die Partei in einer INSA-Umfrage vorn, erreichte 26 Prozent Zustimmung. CDU/CSU kamen auf 24,5 Prozent, die SPD blieb bei 14,5 Prozent, die Grünen sanken auf 11 Prozent - gleichauf mit der Linken.

Für eine Mehrheit der Regierungskoalition aus Union und SPD würden die Werte (39 %) nicht mehr ausreichen, nur ein Bündnis aus Union und AfD (50,5%) käme ohne weiteren Partner aus. INSA-Chef Hermann Binkert: "Friedrich Merz steht vor der schwierigen Aufgabe, den Trend zu drehen. Sein Vorgänger Olaf Scholz ist daran gescheitert."