|   2025-09-23 16:21:22

Diplomaten äußern Sorge über Spannungen in der Taiwanstraße

Die ranghöchsten Diplomaten der USA, Südkoreas und Japans haben gemeinsame Besorgnis über zunehmende destabilisierende Aktivitäten Chinas in der Taiwanstraße geäußert.

Nach einem Treffen in New York betonten sie ihre deutliche Ablehnung „illegaler maritimer Ansprüche“ im Südchinesischen Meer und deren Durchsetzung – ohne China ausdrücklich zu nennen.

Peking reagierte auf die Erklärungen und bezeichnete sie als unverantwortlich. China forderte die Länder auf, die Unterstützung separatistischer Bestrebungen in Richtung taiwanesischer Unabhängigkeit einzustellen.

China beansprucht nahezu das gesamte Südchinesische Meer, einschließlich der ausschließlichen Wirtschaftszonen benachbarter Staaten, was seit Langem zu Konflikten führt.

Der taiwanische Außenminister begrüßte die geäußerten Bedenken und betonte, er werde mit den USA, Japan, Südkorea und weiteren Partnern zusammenarbeiten, um Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße und im Indopazifik zu sichern.

US-Außenminister Marco Rubio, Südkoreas Außenminister Cho Hyun und Japans Verteidigungsminister Iwaya Takeshi bekräftigten zudem ihren Einsatz für ein Ende des nordkoreanischen Atomprogramms.

Unterdessen setzt China seine verstärkten militärischen Aktivitäten rund um Taiwan fort, darunter auch Manöver.

(reuters, sie)