Rutte: NATO und Dänemark nehmen Drohnenvorfälle sehr ernst
NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärte, dass sowohl die Allianz als auch Dänemark die Drohnenvorfälle, die zur Schließung des Flughafens in Kopenhagen geführt haben, sehr ernst nehmen.
Nach einem Gespräch mit der dänischen Premierministerin Mette Frederiksen betonte er, dass die NATO und ihre Verbündeten zusammenarbeiten, um kritische Infrastrukturen zu sichern und den Schutz vor ähnlichen Bedrohungen zu verbessern. Er fügte hinzu, dass alle Bündnisländer entschlossen, aber angemessen auf Luftraumverletzungen reagieren müssen.
Andere Länder, wie beispielsweise Rumänien, waren in den vergangenen Monaten wiederholt mit dem Absturz von Teilen russischer Drohnen auf ihrem Territorium konfrontiert.
Der rumänische Verteidigungsminister Ionut Mosteanu erklärte nach einer Sitzung des rumänischen Sicherheitsrates, dass sich die europäischen Länder auf regelmäßige Provokationen wie beispielsweise absichtliche Drohnenflüge vorbereiten und klare systemische Maßnahmen für den Fall einer Verletzung des Luftraums festlegen müssen.
Die russische Botschaft in Kopenhagen bestritt jegliche Beteiligung an dem dänischen Drohnenvorfall und bezeichnete diese Vorwürfe als „absurd”. Gleichzeitig schrieb sie die Verbreitung der Darstellung einer russischen Beteiligung der gezielten Schürung von Spannungen zu.
(reuters, sie)