Deutschland will Gesetze ändern, Drohnen stellen eine immer größere Bedrohung dar
Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt hat auf das steigende Risiko durch Drohnen hingewiesen, die er als „hohe Bedrohung“ bezeichnete. Obwohl es sich seiner Meinung nach um eine abstrakte Gefahr handelt, könne sie in konkreten Fällen sehr reale Folgen haben.
Er reagierte damit auf jüngste Vorfälle in Dänemark, wo Drohnen wiederholt den Flugverkehr gestört haben. Ähnliche Zwischenfälle werden inzwischen auch von deutschen Behörden untersucht.
Dobrindt kündigte an, dass Berlin Gesetzesänderungen vorbereitet, die es der Armee ermöglichen sollen, im Falle einer Bedrohung kritischer Infrastruktur oder bei Großveranstaltungen aktiv einzugreifen – einschließlich des Abschusses von Drohnen.
Ziel sei es laut Dobrindt, die Verteidigung des Staates gegen potenzielle Angriffe durch unbemannte Fluggeräte zu stärken, die zunehmend auch für Aufklärungs- und Sabotagezwecke eingesetzt werden.
(reuters, mja)