Schon 11.000 Jobs abgebaut: Accenture entlässt Mitarbeiter, die kein KI-Potenzial haben
Der Consulting-Riese Accenture stellt seine Belegschaft im Rahmen einer Umstrukturierung radikal auf künstliche Intelligenz um – 11.000 Mitarbeiter sollen durch KI ersetzt werden.
Das gab jetzt Accenture-CEO Julie Sweet bekannt. Das Unternehmen „exite“ Mitarbeiter in einem komprimierten Zeitrahmen, „wo, basierend auf unseren Erfahrungen, eine Umschulung kein möglicher Weg zu den von uns benötigten Fähigkeiten ist.“
Im Klartext heißt das: 11.000 Mitarbeiter des weltweit größten Dienstleisters im Bereich der Unternehmens- und Strategieberatung sowie Technologie und Outsourcing mit Sitz im irischen Dublin verlieren ihren Job. Aber: Laut Julie Sweet werde die Zahl der Mitarbeiter im kommenden Geschäftsjahr steigen, sowohl in Europa als auch in den USA. Accenture hätte seine KI-Mannschaft bereits massiv ausgebaut und die Zahl der KI- und Datenspezialisten seit dem Geschäftsjahr 2023 fast verdoppelt – auf 77.000 Personen. Außerdem wären über 550.000 Mitarbeiter in den Grundlagen der generativen KI geschult worden.
„Fortschrittliche KI wird zu einem Teil von allem, was wir tun“, erklärte Sweet und fügte hinzu, dass das Unternehmen KI nicht als „deflationär“, sondern als „expansiv“ betrachtet. Für das Geschäftsjahr 2025 meldete Accenture einen Umsatz von 69,7 Milliarden Dollar, 7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der Consulting-Riese hat weltweit 799.000 Mitarbeiter. In den Forbes Global 2000 der weltweit größten Unternehmen belegt Accenture Platz 288 (Stand: Geschäftsjahr 2023), im Fortune Global 500 Platz 166 der weltweit umsatzstärksten Unternehmen (Stand: 2023). Der Börsenwert lag Mitte 2024 bei etwa 212 Milliarden Dollar.