Olympisches Komitee vergibt Stipendien an palästinensische Sportler
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat angekündigt, rund 50 palästinensischen Sportlern Stipendien für die Vorbereitung auf die Asienspiele 2026 und die Olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles zu gewähren.
Die Hilfe wird aus dem Programm „Olympic Solidarity“ finanziert und zielt darauf ab, junge Sportler bei der Qualifikation für LA 2028 sowie bei anderen Veranstaltungen zu unterstützen, darunter die Asiatischen Jugendspiele in Bahrain 2025 und die Olympischen Jugendspiele in Dakar 2026.
IOC-Präsidentin Kirsty Coventry äußerte ihre Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Konflikts und ihre Solidarität mit der olympischen Gemeinschaft in der Region. Das IOC unterstützt weiterhin den palästinensischen „Plan zur Wiederbelebung des Sports“ und bietet Hilfe beim Wiederaufbau zerstörter Sportstätten an.
Die Organisation lehnte Forderungen nach einem Ausschluss Israels aus der olympischen Bewegung wegen des Krieges in Gaza ab und erklärte, dass weder das israelische noch das palästinensische Komitee gegen die Olympische Charta verstoßen hätten.
(reuters, mja)