Die neueste Meinungsumfrage zum Thema Asyl-Politik und Abschiebe-Praxis in Österreich zeigt deutlich: Eine breite Mehrheit ist mit dem aktuellen Umgang mit kriminell gewordenen Migranten unzufrieden - 85 Prozent der Befragten sind laut den Demoskopen von Unique Research für eine Abschiebung von zugewanderten Straftätern auch in Ländern, die nicht sicher sind.
Sie im Auftrag des Magazins Pragmaticus verfasste Studie (Asylumfrage: Österreicher für erleichterte Abschiebungen | Der Pragmaticus) bestätigt, was ohnehin Österreichs Bundesregierung längst spüren müsste: Der Mehrheit der Bevölkerung ist mit der laschen Reaktion auf Straftaten von zugewanderten Personen aus Syrien, Afghanistan, etc. höchst unzufrieden.
Zitat aus der Umfrage: "Migration gilt als spaltendes Thema in der Gesellschaft. Tatsächlich herrscht aber in mehreren Punkten weitestgehend Übereinstimmung innerhalb der Bevölkerung: 55 Prozent der Österreicher sind nicht zufrieden mit der Asyl- und Migrationspolitik."

Und eine klare Mehrheit spricht sich auch dafür aus, weniger Rücksicht darauf zu nehmen, ob die Heimatländer der zugewanderten Straftäter sicher wären oder nicht: 85 Prozent würden rechtskräftig verurteilte Straftäter in ihre Herkunftsländer zurückschicken – selbst dann, wenn diese als unsicher gelten.
Bei den befragten Männern sagen das sogar 89 Prozent, 8 Prozent sehen das anders, drei Prozent haben dazu keine Meinung. Bei den Österreicherinnen ist es nur wenig anders: 81 Prozent wollen verurteilte Straftäter auch in unsichere Länder abschieben, elf Prozent wollen das nicht, sieben Prozent wollten sich dazu nicht äußern.
„Die aktuelle Befragung zeigt, dass Österreich beim Thema Migration keineswegs so gespalten ist, wie öfter mal angenommen wird“, kommentiert Peter Hayek, Leiter von Unique Research, die Ergebnisse.
