Alarmierend: Bereits 12.000 junge Tatverdächtige - viele sind syrische Migranten

Die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen ist in Österreich binnen weniger Jahre massiv gestiegen. Laut aktuellen Daten des Innenministeriums wurden in der Altersgruppe der Zehn- bis 14-Jährigen im Jahr 2024 bereits mehr als 12.000 Anzeigen erstattet – im Jahr 2015 waren es noch 5160. Das entspricht einem Anstieg um etwa 133 Prozent innerhalb von neun Jahren. Besonders stark fiel der Zuwachs bei Jugendlichen syrischer Herkunft aus, berichtet das Innenministerium. Zitat: "Wurden 2015 noch 25 Anzeigen mit syrischen Tatverdächtigen in der Altersgruppe gestellt, so waren es 2024 knapp 1000 Anzeigen."

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) kündigte an, mit weiteren Maßnahmen gegen die zunehmende Jugendkriminalität vorzugehen. Konkrete Schritte sollen in den kommenden Wochen vorgestellt werden.

Scharfe Kritik kommt dazu aus Niederösterreich: FPÖ-Landesrat Martin Antauer, zuständig für Asyl und Sicherheit, warf der Bundesregierung vor, zu spät zu reagieren. „Der Brandstifter inszeniert sich jetzt als Feuerwehr“, kommentierte Antauer und bestätigte den „explosiven Anstieg“ der Kriminalität unter jungen Syrern.

Sicherheitsexperten sehen die Entwicklung mit Sorge: Immer häufiger seien körperliche Übergriffe, Diebstähle und Raubdelikte zu verzeichnen. Forderungen nach strengeren Präventionsprogrammen und besserer Integration werden lauter – doch der Trend zeigt bislang klar nach oben.