Österreich investiert 1,4 Milliarden Euro in Katastrophenschutz

Studie belegen: Die Risiken von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Stürmen und Erdrutschen nehmen zu. Auch in Österreich gibt es seit Jahren einen Anstieg durch Extremwetterereignisse, insbesondere durch Starkregen und Hochwasser. Das Umweltministerium hat darauf reagiert – und allein 2024 1,4 Milliarden Euro in den Katastrophenschutz investiert.

Das gab das Umweltministerium am Sonntag in einer Aussendung bekannt. Demnach entfiel ein Großteil der 1,4 Milliarden Euro auf die Bereiche Hochwasserschutz, Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung und Gewässerökologie. Außerdem wurden 220 Millionen Euro in die Wildbach- und Lawinenverbauung investiert.

Jede Investition in den Schutz vor Naturgefahren wie Hochwasser, Wildbäche, Lawinen oder Muren sei eine Investition in Sicherheit, Lebensqualität und eine widerstandsfähige Zukunft, erklärte Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) in der Aussendung. Nur wenn technische und ökologische Maßnahmen miteinander verbunden würden, könne man sich besser vor den Folgen von Extremwetterereignissen schützen.

Einen besonderen Schwerpunkt setzt das Umweltministerium in der Trinkwasserversorgung. Mit Erfolg: Laut einer aktuellen Studie der ÖVGW (Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach) unter den Wasserversorgern, hatten nur drei Prozent mit kurzfristigen Engpässen zu kämpfen. Außerdem wurden seit 1993 österreichweit über 17.400 Trinkwasserprojekte mit Gesamtinvestitionen von 5,6 Milliarden Euro umgesetzt.