Kaltwasser-Schwimmer und Geh-Projekt - dafür versenkt die EU Steuer-Milliarden
Schon der Bundeskanzler des deutschen Wirtschaftswunders, Ludwig Erhard (CDU), wusste in den 1960-er Jahren: "Kein Staat kann seinen Bürgern mehr geben, als er ihnen vorher abgenommen hat. Trotz der langen Vorlaufzeit scheint sich diese wirtschaftswissenschaftliche Binsenweisheit längst noch nicht bis in die Ministerien in Brüssel und Wien herumgesprochen zu haben. Nur so ist zu erklären, dass in der Bundeshauptstadt noch immer das Geld der hart arbeitenden Bevölkerung dank Sozialromantik an jene ausbezahlt wird, die morgens lieber länger liegen bleiben oder Besseres vorhaben (https://statement.at/1054685/wiens-asyl-problem-elf-gro-familien-haben-117-kinder-es-flieen-millionen-an-sozialhilfe).
Auch viele NGOs haben sich Ziele gesetzt, die mit dem normalen Dasein eines Steuerzahlers nicht einmal am Rande zu tun haben. Sein Geld bekommen sie trotzdem. Und zwar reichlich, die EU gibt dafür jährlich Milliarden aus.
Die FPÖ nervt - vor allem die Bürokraten in Belgien und Österreich, die nur auf Anfragen von hartnäckigen Freiheitlichen mit Zahlen herausrücken, die den Betrachter staunend zurücklassen. Wer und was Geld dafür erhält, sorgt mancherorts für Kopfschütteln. Der FPÖ-Europaabgeordnete Roman Haider hat erneut Kurioses aufgedeckt: Demnach flossen von den 17,4 (bislang bekannten) Milliarden der EU zum Beispiel 1,3 Millionen Euro an den "Europäisch-Zentralasiatischen Verband der Lesben". Für den Kampf gegen Gewalt an LGBTIQ-Frauen und nicht binären Personen wurden drei Millionen Euro locker gemacht, wie Haider jetzt der Tageszeitung Heute schilderte.
250.000 Euro für Geh-Projekt
Es geht aber noch skurriler: So bekamen Orientwalker für ihr Projekt "Orientieren Sie ihr gehen" 250.000 Euro. Eine Viertelmillion, über die sich auch Kaltwasserschwimmer zur "Prävention und Depression". Weite 250.000 Euro gab es für "Sail4Sustainability" fürs "Segeln für Nachhaltigkeit lernen". 60.000 Euro der EU flossen in das Projekt "Generations’ Action". Dort sollen alle Menschen jeder Altersgruppen durch ökologische Camp-Aktivitäten und Klimaschutzaktionen zu Sport und körperlicher Aktivität angeregt werden.
60.000 Euro bekam der Verein "Bewegung für Wohlbefinden" für die "Stärkung von Frauen durch Yoga, Acroyoga und Thai Chi". "Eurozine", ein Wiener Kultur-Netzwerk, erhielt für Aktivitäten rund um Migration, Politik und LGBTQIA-Fragen eine knappe Million Euro.
FPÖ-Politiker Haider fordert er eine vollständige Offenlegung aller Verträge, eine zentrale NGO-Registrierung und eine unabhängige Prüfung sämtlicher Zahlungen. Er wolle "Licht in die dunklen Ecken der EU Förderpolitik bringen", sagt er.
