Großbritannien verschärft Sprachvoraussetzungen für Migranten und ihre Familien

Die britische Regierung verschärft die Sprachvoraussetzungen für Migranten. Die neuen Regeln verlangen, dass Antragsteller für Visa über ausgewählte legale Wege Englisch auf Anfängerniveau A1 beherrschen – in den Bereichen Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben.

Die Tests werden von zugelassenen Anbietern durchgeführt und die Ergebnisse sind Voraussetzung für die Erteilung eines Visums, berichtet GB News.

Innenministerin Shabana Mahmood wird gleichzeitig die Verpflichtung einführen, mindestens das Niveau B2 zu beherrschen, für diejenigen, die sich niederlassen oder die Staatsbürgerschaft erwerben möchten.

Gleichzeitig müssen auch erwachsene Familienangehörige von Arbeitnehmern und Studenten mindestens Grundkenntnisse (A1) nachweisen.

Die Regierung kündigte außerdem die Einführung einer Visumpflicht für Bürger aus Botswana an – aufgrund der steigenden Zahl von Fällen, in denen diese als Touristen einreisten und anschließend Asyl beantragten. Dieser Schritt soll den Missbrauch des Einwanderungssystems verhindern.

(mja)