Ein Wandel im kulturellen Trend? Junge Menschen in den USA bekennen sich immer seltener zu LGBT
Die Zahl junger Amerikaner, die sich als transgender oder queer identifizieren, ist laut einer neuen Studie von Professor Eric Kaufmann von der University of Buckingham deutlich zurückgegangen.
Zwischen 2023 und 2025 sank der Anteil der Studenten, die sich nicht als Mann oder Frau identifizieren, von sieben Prozent auf 3,6 Prozent, berichtet die Website European Conservative.
Ein ähnlicher Trend wurde auch in Umfragen an der Andover Phillips Academy und der Brown University festgestellt. Der Anteil der nicht heterosexuell identifizierten Studenten ging ebenfalls zurück – von 32 Prozent im Jahr 2023 auf 23 Prozent im Jahr 2025.
Kaufmann bezeichnete diese Entwicklung als „postprogressiven Bruch”, der nicht das Ergebnis politischer oder religiöser Veränderungen sei, sondern offenbar mit einer Verbesserung der psychischen Gesundheit junger Menschen zusammenhänge.
Seiner Meinung nach verringert das geringere Auftreten von Angstzuständen und Depressionen die Wahrscheinlichkeit, sich als trans oder queer zu identifizieren. Kaufmann verglich dieses Phänomen mit dem Rückgang einer Modeerscheinung und wies darauf hin, dass es sich um eine bedeutende kulturelle Wende handelt, deren weitere Entwicklung noch unklar ist.
(mja)