Meinl-Reisinger erarbeitet neue Sicherheitsstrategie für Österreich

Die Bundesregierung arbeitet derzeit an einer neuen Sicherheitsstrategie für Österreich: Im Rahmen eines dreiteiligen Dialogforums, das im September und Oktober an drei Wochenenden stattfand, diskutierten Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Expertinnen und Experten über zentrale Fragen der nationalen und europäischen Sicherheit. Die abschließende Runde wurde heute, Samstag, in Salzburg abgehalten – mit Außenministerin Beate Meinl-Reisinger als prominenter Teilnehmerin.

Im Mittelpunkt stand Österreichs Rolle als EU-Mitglied in einer veränderten Sicherheitslage Europas, berichtet dazu auch die Tageszeitung Heute. Nach Impulsreferaten des Vertreters der Europäischen Kommission in Österreich, der Schweizer Botschafterin, des italienischen Botschafters sowie des stellvertretenden polnischen Botschafters arbeiteten die Teilnehmenden in Kleingruppen an konkreten Handlungsempfehlungen.

Wissenschaftlich begleitet wurde der gesamte Prozess von der Universität Wien, die sowohl für die repräsentative Auswahl der Teilnehmenden als auch für die Dokumentation der Ergebnisse verantwortlich zeichnete. Auf Grundlage dieser Ergebnisse entsteht nun ein umfassender Bericht, der die sicherheitspolitischen Anliegen der Bevölkerung widerspiegelt.

Dieser Bericht wird der Bundesregierung übermittelt und soll in die Überarbeitung der Österreichischen Sicherheitsstrategie einfließen. Meinl-Reisinger zeigte sich zufrieden: „Sicherheit betrifft uns alle. Der offene Austausch stärkt das Vertrauen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und führt zu besseren Lösungen.“