Die Sterblichkeit unter Teenagern steigt - in den USA aufgrund von Drogen

Die Welt sieht sich mit einem beunruhigenden Trend konfrontiert. Die Sterblichkeit unter Teenagern und jungen Erwachsenen steigt, warnen Wissenschaftler in der Studie „Global Burden of Disease“, die in der Fachzeitschrift Lancet veröffentlicht wurde. Darüber berichtet die Tageszeitung Guardian.

Die Forscher fanden heraus, dass die häufigsten Todesursachen in Nordamerika Selbstmord und Drogenkonsum sind, während in Afrika Infektionskrankheiten und Unfälle überwiegen. Die neuesten Daten zeigen auch einen Anstieg psychischer Störungen, insbesondere bei jungen Frauen, und einen wachsenden Einfluss nicht übertragbarer Krankheiten wie Herzerkrankungen oder Diabetes.

Trotz der Verbesserung der globalen Lebenserwartung – Frauen 76,3 Jahre und Männer 71,5 Jahre, was mehr als 20 Jahre mehr als 1950 sind – bestehen weiterhin erhebliche regionale Unterschiede. Diese reichen von 83 Jahren in den Industrieländern bis zu 62 Jahren in Subsahara-Afrika.

Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die Hälfte der weltweiten Krankheitsfälle verhindert werden könnte, wenn Risikofaktoren wie Rauchen, Fettleibigkeit oder Luftverschmutzung beseitigt würden. Die Autoren warnen vor den Folgen von Kürzungen der internationalen Hilfe und fordern die Regierungen auf, die Investitionen in die Gesundheitsversorgung für junge Menschen zu verstärken.

(max)