Kallas: Das neunzehnte Sanktionspaket gegen Russland wird nicht das letzte sein
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte bei den Verhandlungen der Europäischen Union, dass das 19. Sanktionspaket gegen Russland nicht das letzte sein werde. Zugleich forderte sie die Europäische Kommission auf, neue Maßnahmen zur Stärkung der Energiesicherheit der Ukraine vorzubereiten.
Kallas wies darauf hin, dass im nächsten Sanktionspaket ein wirksamerer, gemeinsamer und robusterer Ansatz im Kampf gegen die sogenannte „Schattenflotte“ erforderlich sei, die es ermögliche, die Sanktionen der Europäischen Union auf dem Energiemarkt zu umgehen.
Zum geplanten Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sagte sie, es sei nicht richtig, auf diese Weise Druck auf die Ukraine auszuüben, da sie in diesem Konflikt als Opfer auftrete.
Nach ihren Worten konzentriert sich die Diskussion über die Ukraine in Brüssel derzeit auf die Verbesserung der Sanktionsmaßnahmen und auf eine gezielte Unterstützung der Ukraine, insbesondere im Bereich der Energiesicherheit und der Widerstandsfähigkeit gegen die Umgehung von Sanktionen.
(reuters, sie)