US-Gericht: Verbot der Teilnahme eines Transgender-Sportlers in der Frauenkategorie ist Diskriminierung

Das Oberste Gericht von Minnesota hat entschieden, dass der Gewichtheber JayCee Cooper von der Organisation USA Powerlifting diskriminiert wurde, nachdem ihm im Jahr 2018 die Teilnahme an Wettkämpfen in der Frauenkategorie verweigert worden war, berichtet das Portal Fox9.

Das Gericht erklärte, dass es sich gemäß dem Minnesota Human Rights Act um eine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung handle.

Gleichzeitig erkannte es jedoch an, dass die Organisation eine Verteidigung vorbringen kann, die auf einem „legitimen geschäftlichen Zweck“ beruht, was bedeutet, dass ein Teil des Falls an das Bezirksgericht zurückverwiesen wird.

USA Powerlifting argumentiert, dass biologische Unterschiede zwischen Athleten, die als Männer geboren wurden, und Frauen die Fairness der Wettbewerbe beeinträchtigen könnten.

Der Fall löste auch unter Politikern heftige Reaktionen aus – die Sprecherin des Repräsentantenhauses des Bundesstaates Minnesota, Lisa Demuth, kritisierte die Entscheidung als eine Gefährdung der Fairness im Frauensport.

(mja)