Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen Julian Reichelt ein
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen „Nius“-Chef Julian Reichelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung eingestellt. Der Anfangsverdacht habe sich nicht erhärtet, teilte ein Sprecher der Behörde mit.
Auslöser war ein X-Post vom 1. April, in dem Reichelt geschrieben hatte, die Polizei werde von „kriminellen Clans unterwandert“. Eine Privatperson hatte daraufhin Anzeige erstattet. Zuständig war zunächst die Staatsanwaltschaft Krefeld, die das Verfahren an Berlin abgab.
Reichelt und sein Anwalt Joachim Steinhöfel bezeichneten die Ermittlungen als „Irrsinn“. Steinhöfel kritisierte, das Verfahren sei „kaum eröffnet, schon wieder eingestellt“ worden – das werfe Fragen zur „fachlichen Kompetenz“ der Behörden auf.Mit der Einstellung des Verfahrens ist der Fall nun abgeschlossen. Reichelt bleibt damit ohne strafrechtliche Konsequenzen.