|   2025-10-30 17:38:00

Washington verhandelt über Einsatzkräfte für Gaza. Hamas könnte Amnestie erhalten

Die Vereinigten Staaten führen Gespräche mit mehreren Ländern über die Bildung internationaler Stabilisierungsstreitkräfte (ISF), die im Rahmen des Friedensplans von Präsident Donald Trump im Gazastreifen eingesetzt werden sollen. Hauptziele sind Sicherheit, die Aufrechterhaltung der Waffenruhe und der teilweise Abzug der israelischen Armee aus dem südlichen Teil des Gebiets.

Laut Axios sollen die ISF eine neue palästinensische Polizei unter Aufsicht der USA, Ägyptens und Jordaniens umfassen, ergänzt durch Soldaten aus Ländern wie Indonesien, Aserbaidschan, Ägypten und der Türkei. Andere Staaten äußerten gegenüber den USA Bedenken wegen der chaotischen Sicherheitslage in Gaza.

„Wenn es keine sichere und glaubwürdige Verwaltung für Gaza gibt, der Israel zustimmt, werden wir uns in einer Situation wiederfinden, in der Israel ständig angreift“, zitierte das Portal eine Quelle. Die USA betonen zugleich, dass eine Zustimmung der Hamas notwendig sei, um zu verhindern, dass die ISF als Besatzungstruppen wahrgenommen werden.

Ein zentraler Punkt des Plans ist Amnestie für Hamas-Mitglieder, die sich ergeben, sowie ihr Schutz vor Verfolgung.

Die Türkei hat zwar Interesse an einer Teilnahme bekundet, doch Israel lehnt eine türkische Militärpräsenz in Gaza ab. Die USA wollen jedoch Türkei, Katar und Ägypten in den Prozess als Vermittler einbeziehen.

(max)