Trump ändert Asylregeln – so wenige anerkannte Flüchtlinge wie noch nie
Die Vereinigten Staaten werden im Haushaltsjahr 2026 nur 7.500 Flüchtlinge aufnehmen – das ist das niedrigste Limit in der Geschichte der USA. Festgelegt wurde es von Präsident Donald Trump.
Die neue Politik konzentriert sich vor allem auf weiße Südafrikaner aus der Afrikaans-Minderheit, die Trump als Opfer rassischer Verfolgung in einem Land mit schwarzer Bevölkerungsmehrheit bezeichnete. Die südafrikanische Regierung weist diese Behauptungen jedoch entschieden zurück.
Die jüngste Entscheidung des Präsidenten ist Teil einer umfassenderen Neustrukturierung der US-Flüchtlingspolitik. Nach seinem Amtsantritt hatte Trump die Aufnahme von Flüchtlingen ausgesetzt, mit der Begründung, nur jene aufzunehmen, die „im besten Interesse der Vereinigten Staaten“ seien.
Das Weiße Haus überträgt zudem die Aufsicht über Flüchtlingsprogramme vom Außenministerium auf das Gesundheits- und Sozialministerium.
Laut durchgesickerten Dokumenten erwägt die Trump-Regierung, künftig auch Europäer zu bevorzugen, die wegen ihrer Unterstützung populistischer Ansichten oder wegen ihrer Ablehnung der Masseneinwanderung verfolgt werden.
(reuters, max)