|   2025-11-01 15:49:00

Hegseth plant „gemeinsame Aktivitäten mit Verbündeten gegen aggressives China”

US-Kriegsminister Pete Hegseth kritisierte während seines Besuchs in Malaysia Chinas Vorgehen im Südchinesischen Meer. Er betonte, dass die Nachbarstaaten mit Verletzungen ihrer Souveränität und aggressiven Vorgehensweisen seitens Pekings konfrontiert seien. Bei einem Treffen mit Vertretern der ASEAN-Staaten schlug Hegseth eine gemeinsame Überwachung der Lage auf See und die gemeinsame Nutzung von Ausrüstung vor, um eine schnelle und koordinierte Reaktion auf Zwischenfälle in der Region zu ermöglichen.

Nach den jüngsten gemeinsamen Militärübungen Australiens, Neuseelands, der Philippinen und der USA protestierte die chinesische Seite dagegen und bezeichnete die Initiative als Bedrohung für die Stabilität.

China beansprucht seit langem die Souveränität über den größten Teil des Südchinesischen Meeres, wobei sich seine Ansprüche mit den Gebieten anderer Staaten in der Region überschneiden. Die chinesische Küstenwache ist in den umstrittenen Gewässern tätig, wo es regelmäßig zu Konflikten mit den Schiffsbesatzungen der Nachbarstaaten kommt.

Gleichzeitig hat die US-Regierung ihre Absicht bekundet, die Tests ihrer Nuklearkapazitäten wieder aufzunehmen, was laut Hegseth die Abschreckungskraft der USA stärken soll.

(reuters, sie)