Neue Enthüllungen über Epsteins Finanztransaktionen mit Wall-Street-Größen
Neue Gerichtsakten enthüllen, dass J.P. Morgan Transaktionen von Jeffrey Epstein im Wert von über 1 Milliarde Dollar als verdächtig gemeldet hat, berichtet das Portal CNN.
Es handelte sich um Überweisungen, die zwischen 2003 und 2019 getätigt wurden und an denen bekannte Namen aus Wall Street, die russischen Banken Alfa Bank und Sberbank sowie Epsteins ehemaliger Anwalt beteiligt waren. Die Bank meldete diese Verdachtsfälle bereits seit 2002 offiziell, doch die Behörden griffen offenbar nicht ein.
Veröffentlichte E-Mails zeigen, dass Epstein Kontakte zu einflussreichen Personen vermittelte – beispielsweise zu dem Bankier Jes Staley, der dafür heftig kritisiert wurde.
J.P. Morgan, die ihre Beziehungen zu Epstein 2013 beendete, zahlte später Hunderte Millionen Dollar, um Streitigkeiten mit Vertretern der Opfer und den Amerikanischen Jungferninseln beizulegen.
Obwohl die Bank behauptet, nichts von Epsteins Verbrechen gewusst zu haben, erhöhen die freigegebenen Dokumente den Druck auf die Justizbehörden, endlich das gesamte Ausmaß seiner Verbindungen offenzulegen. Gleichzeitig stellt sich erneut die Frage, warum Epstein jahrelang von dem System geschützt wurde, das ihn eigentlich kontrollieren sollte.
(lup)