Der Verdächtige des Angriffs im Zug in London war den Sicherheitsdiensten nicht bekannt
Der Mann, der am Samstagabend in einem Zug im Osten Londons mit einem Messer auf Fahrgäste losging, war den britischen Anti-Terror- und Sicherheitsbehörden nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft hat den 32-jährigen Mann bereits wegen elf versuchter Morde angeklagt.
Verkehrsministerin Heidi Alexander erklärte, die Ermittler hätten keine Hinweise auf eine frühere Überwachung des Mannes oder Verbindungen zu extremistischen Gruppen gefunden.
Der Angriff forderte elf Verletzte, darunter ein Mitglied des Zugpersonals, das sich in einem kritischen, aber stabilisierten Zustand im Krankenhaus befindet. Fünf der Verletzten konnten bereits aus der Behandlung entlassen werden.
Die Ministerin bestätigte, dass die Polizei innerhalb von acht Minuten nach dem ersten Notruf am Tatort eintraf. Am Ort des Geschehens wurde ein Messer gefunden, und Videoaufnahmen zeigten, dass ein Mitglied des Zugpersonals mutig versucht hatte, den Angreifer zu stoppen.
Der 32-jährige Mann wurde wegen des Verdachts auf versuchten Mord festgenommen. Im Zusammenhang mit dem Vorfall sucht die Polizei derzeit keine weiteren Personen.
(reuters, sie)