|   2025-11-06 22:05:38

Ägypten schlägt Abkommen vor: Hamas wird Rafah im Gegenzug für Entwaffnung verlassen

Die Vermittler schlugen eine Vereinbarung vor, nach der etwa zweihundert Hamas-Kämpfer, die sich im Rafah-Gebiet des Gazastreifens verschanzt haben, ihre Waffen abgeben und im Gegenzug sicher in andere Teile des Gebiets gelangen würden.

Der Vorschlag wird auch von Ägypten unterstützt, das ebenfalls Angaben zu den Hamas-Tunneln fordert, die dann zerstört werden sollen. Ziel ist es, den seit dem 10. Oktober geltenden Waffenstillstand aufrechtzuerhalten. Obwohl weder die Hamas noch Israel den Vorschlag öffentlich akzeptiert haben, gehen die Verhandlungen weiter.

Die USA betrachten die Vereinbarung als Test für eine breitere Entwaffnung der Hamas. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff bezeichnete den Plan als Teil der Initiative von US-Präsident Donald Trump, die eine Entmilitarisierung des Gazastreifens und die Verwaltung des Gebiets durch einen technokratischen Ausschuss unter internationaler Aufsicht vorsieht.

Im Rahmen der Waffenruhe kam es zu einem Geiselaustausch und dem Rückzug der israelischen Truppen aus dem westlichen Gazastreifen, doch die Angriffe in Rafah erschweren die Situation weiterhin. Berichten zufolge haben die Kämpfer in Rafah seit März keinen Kontakt mehr zum Rest der Hamas, was ihre isolierten Aktionen erklären könnte.

(reuters, swag)