Großeinsatz für die Wiener Polizei in der Payergasse beim bekannten Yppenplatz in der Nacht auf Freitag: Ein vermutlich serbischer Staatsbürger soll kurz vor Mitternacht bei einem Streit in einem Lokal plötzlich auf zwei tschetschenische Kontrahenten geschossen haben. Ein Opfer überlebte schwer verletzt, der andere Migrant ist an den Schussverletzungen verstorben.
Mehrere Funkstreifen und Spezialeinheiten der WEGA riegelten den Tatort ab. Die Polizei schrieb dazu auf X: "Derzeit läuft ein größerer Einsatz in Wien 16., Payergasse. Vermeiden Sie den Aufenthalt in diesem Bereich. Wir halten Euch am Laufenden." Der ganze Stadtteil rund um den Yppenplatz - der von Stadtpolitikern der SPÖ und der Grünen immer wieder als Paradebeispiel gelungener Migration präsentiert wird - musste gesperrt werden.
Gegenüber eintreffenden Medienmitarbeitern bestätigte die Polizei die tödlichen Schüsse: Bei dem Vorfall sollen in einem türkischen Restaurant zwei Tschetschenen angeschossen und schwer verletzt worden sein. Ein Schussopfer starb noch am Tatort. Ob bei dem zweiten Opfer Lebensgefahr besteht, wurde bisher noch nicht beantwortet.
Nach dem mutmaßlichen Mörder und dessen Begleiter wird aktuell noch gefahndet. Die Polizei Wien schreibt dazu in ihtrer Presseaussendung: "Der mutmaßliche Schütze und sein Begleiter flüchteten aus dem Lokal. Derzeit läuft eine großangelegte Fahndung nach den beiden Tatverdächtigen. Ein mögliches Motiv ist bislang unklar. Das Landeskriminalamt Wien hat die weiteren Ermittlungen übernommen."
Nur Stunden zuvor Messerangriff auf Gastwirt in Ottakring
Nur wenige Stunden zuvor kam es in der Herbststraße in Wien-Ottakring - keine 500 Meter vom Yppenplatz entfernt - auch zu einem Messerattentat: Ein 54-jähriger Lokalbetreiber wurde beim Ausladen von Gegenständen aus seinem Pkw von vier bislang unbekannten Männern angepöbelt. Im Zuge einer verbalen Auseinandersetzung soll der Gastwirt mit einem Messer im Bauch-, Gesäß- und Armbereich verletzt worden sein. Ein 40-jähriger Lokalgast, der dem Mann zu Hilfe eilte, wurde ebenfalls mit einem Messer attackiert und verletzt. Anschließend sollen die vier Tatverdächtigen – laut Aussagen der Opfer etwa 18 bis 22 Jahre alt und arabischstämmig – in Richtung Ludo-Hartmann-Platz geflüchtet sein. Eine Sofortfahndung blieb erfolglos. Die beiden Verletzten wurden von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt und in ein Spital gebracht.
Die Liste der Messerangriffe, Schutzgelderpressungen und Morde, die in diesem Bezirk stattfinden, ist bereits lang - die Durchmischung der Bevölkerung ist gekippt, mehr als 39 Prozent der Bewohner in Wien-Ottakring sind bereits Nicht-Österreicher.