Vucic hat angedeutet, Munition an die EU zu verkaufen. Moskau befürchtet, dass sie in der Ukraine landet
Das russische Außenministerium hat Serbien aufgefordert, Äußerungen von Präsident Aleksandar Vucic über den möglichen Verkauf von Munition an die Europäische Union zu klären.
In einem Interview mit dem deutschen Magazin Cicero hatte Vucic nämlich zugegeben, dass Serbien bereit sei, Munition zu verkaufen, selbst wenn diese in die Ukraine gelangen sollte. Diese Haltung hat in Moskau Besorgnis ausgelöst, da Russland Serbien bisher als neutralen Partner betrachtet hat.
Die russische Diplomatensprecherin Maria Zakharova erinnerte daran, dass Belgrad wiederholt versprochen habe, dass serbische Munition nicht in ukrainische Hände fallen würde.
Die Äußerungen Vucics haben somit Zweifel an der Glaubwürdigkeit der serbischen Position zum Krieg in der Ukraine aufkommen lassen.
(reuters, swag)