Mit der Hamas verbundenes Waffendepot in Wien entdeckt
Österreichische Behörden entdecken ein mit der Hamas verbundenes Waffendepot in Wien, das für geplante Anschläge auf israelische und jüdische Ziele in Europa verwendet werden könnte. Ein 39-jähriger Brite, der in London verhaftet wurde und angeblich die Aktivitäten der Hamas auf dem Kontinent leitete, wurde als Verdächtiger genannt, berichtet die Jerusalem Post.
Die Enthüllung erfolgt kurz nach der Veröffentlichung eines Berichts über die Operationen der Hamas in Europa - einschließlich Kampagnen, Sammlungen und Geheimverstecke. Besonders besorgniserregend ist die Zunahme von Hamas-Aktivisten in Deutschland und die Planung von Anschlägen in Berlin.
Die Gruppe hat auch Verbindungen zu Organisationen in Dänemark, Bulgarien und Polen, wo wiederholte Versuche, das verlorene Waffenarsenal ausfindig zu machen, gescheitert sind. Verbotene Wohltätigkeitsorganisationen wie die al-Aqsa-Stiftung und Ansaar International haben ebenfalls eine wichtige Rolle gespielt.
Der Mossad versorgte die deutschen Behörden mit Informationen, die zu einer Reihe von Verhaftungen führten. Offenbar nutzte die Hamas Europa nicht nur, um Gelder zu beschaffen, sondern auch, um Anschläge vorzubereiten und so ihre Operationsbasis zu erweitern.
(mja)