Merz und Pistorius über Verteidigung und Chips, Gespräche über neue Kämpfer gehen weiter
Deutschland will bis Ende des Jahres über die Zukunft des deutsch-französischen Gemeinschaftsprojekts für die nächste Generation des Kampfflugzeugs FCAS entscheiden. Verteidigungsminister Boris Pistorius bestätigte, dass das Ziel nach wie vor darin besteht, noch in diesem Jahr eine Entscheidung zu treffen, unabhängig von der endgültigen Form des Projekts.
Ein Treffen zwischen den Ministern Deutschlands, Frankreichs und Spaniens ist noch nicht anberaumt worden. Pistorius sagte, er habe das Projekt sowohl mit Bundeskanzler Friedrich Merz als auch mit dem französischen Verteidigungsminister besprochen, die sich bereit erklärt hätten, das Projekt voranzutreiben.
Er betonte jedoch, dass Dassault, vertreten durch seinen Chef Eric Trappier, auch eine wichtige Rolle in der Medienkommunikation zu spielen habe.
Am selben Tag erklärte Bundeskanzler Merz, er erwarte, dass die Lieferung von Chips der Firma Nexperia, die diese in den Niederlanden herstellt, aber einem chinesischen Unternehmen gehört, wieder aufgenommen werde.
Die Lieferungen waren aufgrund der Spannungen zwischen Peking und Amsterdam unterbrochen worden. Die Wiederaufnahme der Produktion ist insbesondere für den Automobilsektor von großer Bedeutung.
(reuters, mja)