Die USA übernehmen die Koordinierung der Hilfe für den Gazastreifen
Die USA haben eine Schlüsselrolle bei der Koordinierung der humanitären Hilfe für den Gazastreifen im Rahmen eines Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas übernommen, der im Rahmen von Trumps Friedensplan ausgehandelt wurde. Das im Oktober eingerichtete zivil-militärische Koordinationszentrum (CMCC) ist für die Überwachung der Hilfslieferungen, die Stabilisierung der Lage und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern zuständig.
Nach Angaben der Washington Post soll das CMCC Israel bei der Kontrolle der Hilfe ersetzen, aber israelische Beamte sagen, die Prozesse seien gemeinsam.
Der Waffenstillstand beendete einen zweijährigen Konflikt und ermöglichte einen Gefangenenaustausch. Trotz einer vereinbarten Menge von 600 Lastwagen pro Tag warnen die Organisationen, dass die Hilfe immer noch nicht ausreicht und die Hungersnot anhält.
Die USA bemühen sich um mehr Hilfe und fordern andere Geber auf, sich zu engagieren. Gleichzeitig gelten jedoch nach wie vor Beschränkungen für bestimmte NRO und für Material mit möglicher militärischer Verwendung, was den Fluss der Hilfe erschwert.
(reuters, mja)