|   2025-11-09 18:40:22

Britisches Gericht entscheidet, dass Kritik am Islam kein Angriff auf Muslime ist

Ein britisches Gericht hat entschieden, dass islamkritische Überzeugungen nach dem Gleichstellungsgesetz geschützte philosophische Ansichten sind, berichtet der Telegraph.

Der britische Versicherungsmathematiker Patrick Lee, der wegen islamkritischer Beiträge im X-Netzwerk aus seinem Berufsverband ausgeschlossen und mit einer Geldstrafe belegt wurde, hat nun rechtlichen Schutz für seine Ansichten erhalten. In den Beiträgen hatte er den Islam als "gefährlichen Kult" und den Propheten Mohammed als "Monster" bezeichnet.

Das Gericht bestätigte, dass Lee nicht die Muslime als Individuen kritisierte, sondern religiöse Doktrinen, die er für unvereinbar mit den Menschenrechten hielt.

Rechtsgelehrte weisen darauf hin, dass die Meinungsfreiheit auch das Recht einschließen muss, eine Meinung zu äußern, die jemandem Unbehagen bereitet - wie im jüngsten Fall der Zerstörung des Korans, den ein höheres Gericht als legitimen Ausdruck der Freiheit und nicht als Angriff auf Muslime wertete.

Obwohl Lee noch beweisen muss, dass seine Beiträge eine legitime Äußerung einer geschützten Meinung waren, deutete der Richter an, dass dies der Fall sein könnte.

(mja)