Die Regierung von Präsident Wladimir Putin hat bekannt gegeben, dass Russland den Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich beenden möchte, der Friedensprozess aber ins Stocken geraten ist.
Pressesprecher Dmitri Peskow betonte, dass die russische Seite eine politische und diplomatische Lösung des Konflikts bevorzuge. Er machte die Ukraine für die Stagnation der Verhandlungen verantwortlich. Die bislang letzten persönlichen Gespräche fanden am 23. Juli statt.
Peskow zufolge ist Kiew nicht an einer Wiederaufnahme des Dialogs interessiert, die europäischen Verbündeten sollen es bei der Fortsetzung der Militäroperationen unterstützen. Der Kreml hat ein Ende des Konflikts an die Erfüllung seiner Forderungen geknüpft. Russland kontrolliert derzeit etwa 19 Prozent des ukrainischen Territoriums und setzt seine Offensive fort, so Reuters.
Die Ukraine weist die Vorwürfe zurück und behauptet, Moskau blockiere die Friedensbemühungen. Präsident Volodymyr Zelensky lehnt Verhandlungen in Moskau ab und sagt, die russische Seite habe kein ernsthaftes Interesse an einem Frieden.
(reuters, sie)