|   2025-11-10 19:53:54

Drohnen-Alarm: Belgien verdächtigt ausländische Macht

Belgien sieht sich mit einer Reihe verdächtiger Vorfälle konfrontiert, an denen noch nicht identifizierte Drohnen beteiligt waren, die Flughäfen, Militärbasen und ein Kernkraftwerk gestört haben. Als Reaktion auf diese Eindringlinge, die angeblich an die russische Vorgehensweise erinnern, hat das Land ausländische Militärs um Unterstützung gebeten.

Die belgische Regierung hat Russland jedoch nicht offiziell beschuldigt und zugegeben, dass sie keine Beweise für die Herkunft dieser Drohnen hat. Die Vorfälle führten zur vorübergehenden Schließung der Flughäfen Brüssel und Lüttich.

Spezialistenteams aus Frankreich, Deutschland und zwanzig britische Spezialisten mit Ausrüstung zur Signalstörung werden in Kürze eintreffen, um zu helfen. Gleichzeitig hat Belgien 50 Millionen Euro für fortschrittliche Drohnenerkennungs- und -neutralisierungssysteme bereitgestellt.

Nach Angaben der Behörden waren die Drohnen in einigen Fällen groß und flogen in Formationen, was auf ein professionelles Management schließen lässt. Die russische Botschaft in Brüssel hat jegliche Beteiligung bestritten und die Anschuldigungen als unbegründet bezeichnet.

(reuters, mja)