|   2025-11-11 19:56:57

Griechenland und Italien können im Rahmen des neuen Migrationspakts EU-Hilfen erhalten

Die Europäische Kommission hat angekündigt, dass Griechenland, Zypern, Spanien und Italien ab Mitte 2026 im Rahmen des neuen Migrations- und Asylpakts der Europäischen Union besondere Unterstützung erhalten werden. Die Länder können Unterstützung in Form von Aufnahme von Migranten, finanziellen Beiträgen oder anderen Maßnahmen über den sogenannten "Solidaritätsfonds" beantragen.

Ziel ist es, den unverhältnismäßigen Druck, dem diese Länder insbesondere im Zusammenhang mit Rettungseinsätzen auf See und hohen Ankunftszahlen ausgesetzt sind, zu mildern.

Obwohl die Gesamtzahl der illegalen Grenzübertritte zwischen Juli 2024 und Juni 2025 um 35 Prozent zurückgegangen ist, warnt die Kommission, dass die Herausforderungen der Migration bestehen bleiben. Neben den vier Mittelmeerländern wurden auch Länder wie Belgien, Deutschland und Polen als gefährdet eingestuft und erhalten vorrangig Zugang zu den Migrationssteuerungsinstrumenten der Union.

Gleichzeitig plant die Organisation, 250 Millionen Euro für die Verstärkung des Grenzschutzes bereitzustellen, einschließlich der Anschaffung von Drohnen und Drohnenabwehrtechnik. Sechs osteuropäische Länder können beantragen, ihre Beiträge zum High Burden Fund aus den letzten fünf Jahren zu reduzieren.

(reuters, max)