|   2025-11-11 21:31:46

Großbritannien überlegt, was mit den Milliarden von Bitcoins aus Betrugsfall passieren soll

Qian Zhimin, die Drahtzieherin eines massiven chinesischen Anlagebetrugs, bei dem Tausende von Menschen um ihre Ersparnisse gebracht wurden, ist in Großbritannien wegen Geldwäsche mit Bitcoin zu elf Jahren und acht Monaten verurteilt worden.

Sie war fast sieben Jahre lang auf der Flucht. Sie floh von China über Myanmar nach London, wo sie unter falschem Namen und mit falschem Pass lebte.

Während ihres Aufenthalts in Europa wandelte sie Bitcoins in Bargeld um, investierte in Luxusimmobilien und plante den Kauf einer Villa in der Toskana. In einer angemieteten Wohnung beschlagnahmte die Polizei einen Laptop und ein Bankschließfach mit 61 000 Bitcoins. Der Wert der Bitcoins beläuft sich inzwischen auf fast 5,5 Milliarden Euro.

Die Frau wurde auch von zwei anderen Personen unterstützt, die in Großbritannien bereits wegen Geldwäsche verurteilt worden sind. Einer von ihnen half der Polizei, wenn auch unwissentlich, bei der Suche nach Zhimin.

Die britischen Behörden erwägen ein Entschädigungsprogramm für Tausende von chinesischen Opfern und entscheiden, was mit den beschlagnahmten Vermögenswerten, insbesondere Bitcoins, geschehen soll.

(reuters, max)