|   2025-11-12 07:10:45

60 Millionen Dollar wert? Selbstporträt von Frida Kahlo könnte alle Rekorde brechen

Schreibt einer der berühmtesten und beliebtesten Künstlerinnen der Moderne erneut Geschichte? Am 20. November kommt bei Sotheby’s in New York ein bisher weniger bekanntes Gemälde der mexikanischen Malerin Frida Kahlo unter den Hammer. Das besondere daran: Das Selbstporträt „El sueño“ könnte Schätzungen zufolge 40 bis 60 Millionen Dollar erzielen – und wäre damit das teuerste Werk einer Künstlerin. Der bisherige Höchstpreis liegt bei 44,4 Millionen Dollar, die Sotheby’s 2014 für Georgia O’Keefes "Jimson Weed/White Flower No. 1" erzielte.

Das 1940 entstandene Gemälde ist eines von Kahlos weniger bekannten Selbstporträts und zeigt die Künstlerin in einem von Ranken umschlungenen Himmelbett vor einem blassblauen Himmel liegend. Ein mit Dynamit verkabeltes Skelett, das einen Blumenstrauß umklammert, liegt oben auf dem Baldachin. Das Bild wirkt wie eine Allegorie – doch die Künstlerin hatte tatsächlich ein Skelett auf ihrem Bett.

Die Mexikanerin Frida Kahlo lebte von 1907 bis 1954 und hat in ihren Gemälden Ereignisse aus ihrem Leben verarbeitet, das durch einen Busunfall im Alter von 18 Jahren aus den Fugen geriet. Sie begann zu malen, als sie bettlägerig war, unterzog sich einer Reihe von schmerzhaften Operationen an Wirbelsäule und Becken und trug bis zu ihrem Tod im Alter von 47 Jahren Gips. Sie ist bekannt für ihre Selbstporträts, die oft Schmerz und Leidenschaft ausdrücken, und wird als eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts und als mexikanisches Symbol für Stärke und Identität angesehen.