Motorradunfälle: 77 Todesopfer – Zahl etwas niedriger als im Vorjahr
Die Motorradsaison 2025 fordert in Österreich bislang 77 Todesopfer. Bis einschließlich 10. November kamen laut Innenministerium so viele Motorradfahrerinnen, -fahrer und Mitfahrende bei Verkehrsunfällen ums Leben. Damit liegt die Zahl nur geringfügig unter dem Vorjahreswert von 82 Getöteten.
Besonders tragisch ist die Bilanz in Niederösterreich, wo 20 Menschen ihr Leben verloren. Dahinter folgen Steiermark (15), Kärnten (13), Tirol (10), Oberösterreich (9), Salzburg (4) sowie Vorarlberg und Wien mit je drei Todesopfern. Im Burgenland wurde heuer kein tödlicher Motorradunfall registriert.
Nach Angaben des ÖAMTC sind mittlerweile ein Viertel aller Verkehrstoten Mitfahrende auf Motorrädern. Das Durchschnittsalter der Verunglückten beträgt 46 Jahre, neun von zehn Opfer sind Männer.
Langfristig zeigt sich ein gemischtes Bild: Während die absolute Zahl der getöteten Motorradfahrerinnen und -fahrer seit dem Höchstwert im Jahr 2000 (112 Tote) leicht rückläufig ist, steigt ihr Anteil an den gesamten Verkehrstoten stetig an – von sieben Prozent im Jahr 1995 auf inzwischen rund 25 Prozent.
Sicherheitsorganisationen mahnen daher einmal mehr zu besonderer Vorsicht: Überhöhte Geschwindigkeit, Unachtsamkeit und falsche Selbsteinschätzung zählen weiterhin zu den häufigsten Ursachen schwerer Motorradunfälle.