Pariser Polizei erschießt Messermann am Bahnhof Montparnasse
Polizeieinsatz am Pariser Bahnhof Montparnasse in der Nacht auf Samstag: Ein Tatverdächtiger bedrohte Passanten mit einem Messer. Laut Staatsanwaltschaft wurde der Angreifer von einem Polizeibeamten angeschossen und fügte sich anschließend selbst Stichwunden zu, berichtet Euronews.
Der Vorfall ereignete sich in einem Teil des Bahnhofs, und laut veröffentlichten Informationen besteht kein Verdacht, dass es sich um einen terroristischen Anschlag handelt. Bei dem Angreifer handelt es sich um einen 44-jährigen Mann, der wegen häuslicher Gewalt vorbestraft ist.
Ein unschuldiger 53-jähriger Passant wurde ebenfalls verletzt, als die Polizei eingriff und von einer Kugel am Bein getroffen wurde. Beide Männer wurden von Sanitätern am Tatort behandelt.
Nach Angaben der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF wurde ein kleiner Teil des Bahnhofs gesperrt, was zu leichten Verkehrsbehinderungen führte. Der Großteil des Betriebs im Bahnhof Montparnasse verlief jedoch ohne größere Komplikationen.
Der Vorfall ereignete sich einen Tag nach dem zehnten Jahrestag der koordinierten Terroranschläge von 2015 in Paris, bei denen 132 Menschen getötet wurden. Die Polizei schließt einen Zusammenhang zwischen dem aktuellen Anschlag und dem Terrorismus aus.
(sie)