|   2025-11-15 09:38:51

Thailand setzt Waffenstillstand mit Kambodscha aus

Donald Trump hat die Hoffnung geäußert, dass die Spannungen zwischen Thailand und Kambodscha wegen ihres Grenzkonflikts beigelegt werden können. Die beiden Länder waren im Juli in eine fünftägige bewaffnete Auseinandersetzung verwickelt, bei der mindestens 48 Menschen starben und 300.000 vertrieben wurden.

Trump vermittelte zusammen mit dem malaysischen Premierminister Anwar Ibrahim einen Waffenstillstand, der jedoch diese Woche von Thailand ausgesetzt wurde. Grund dafür ist der Vorwurf, Kambodscha habe neue Minen gelegt, durch die thailändische Soldaten verletzt wurden. Kambodscha streitet diese Anschuldigungen ab.

Der thailändische Premierminister Anutin fordert eine Entschuldigung und warnt, dass Bangkok sich das Recht vorbehält, seine Souveränität zu schützen.

Der kambodschanische Premierminister Hun Manet hingegen behauptet, sein Land halte sich weiterhin an die Bedingungen des Abkommens. Trump und Anwar rufen zu weiteren diplomatischen Verhandlungen auf.

(reuters, mja)